In den 70ern erklärte man uns, dass die soziale Verantwortung von Unternehmen in der Maximierung der Gewinne liegt. Mittlerweile hat Gewinnmaximierung noch immer Priorität, jedoch geht diese nicht ohne einem gewissen Maß an sozialer Verantwortung einher. Zur Nachhaltigkeit müssen Unternehmen ihre sozialen, wirtschaftlichen sowie ökologischen Interessen in Einklang bringen.

Gewinn als sekundäres Interesse

Für den Bestand ist Profit essenziell wichtig. Wenn am Ende des Geschäftsjahres kein Plus vorhanden ist, ist die Sicherheit des weiteren Wirtschaftens in den Folgejahren nicht mehr gewährleistet. Ist man jedoch auf Nachhaltigkeit aus, sind die Gewinninteressen nicht mehr das primär zu verfolgende Ziele. Wirtschaftlicher Erfolg stellt die Basis zur Verwirklichung von sozialen sowie ökologischen Zielen dar. Von Unternehmen wird erwartet, dass sie Gewinne erzielen. Diese Gewinne sollten nicht nur in egoistische Maßnahmen investiert werden. Wichtig ist, dass diese zur Wahrung der Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt genutzt werden. Ein Unternehmen ist gezwungen Wirtschaft mit Ökologischem sowie Sozialem zu kombinieren, wenn es nachhaltig handeln möchte. Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit ist für zukünftige Unternehmen unabdingbar:

Corporate Social Responsibility integrieren

CSR bietet die Möglichkeit, Nachhaltigkeit mit ökonomischen sowie ökologischen Interessen zu kombinieren. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes gehört bei der CSR zu den Aspekt des Sozialen. Außerdem gehören Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie ebenfalls dazu. Mit einem Teil des Gewinns können Unternehmen gesellschaftliche Projekte unterstützen. Das kommt besonders gut an, da verdeutlicht wird, dass nicht nur Profit im Vordergrund steht.

Strategien für Unternehmen

Wer aktiv auf Nachhaltigkeit setzen möchte, besitzt vielfältige Möglichkeiten. Zu Beginn sollte eine Strategie entwickelt werden, um die Ziele im Auge zu behalten. Diese sollten an aktuelle Gegebenheiten flexibel angepasst werden. Hierfür ist eine Strategie mit zwei Ebenen zu erstellen. Die Ansprüche der Gesellschaft auf der Makro-Ebene, die Unternehmen, in der die Ansprüche umgesetzt werden können in der Mikro-Ebene. Aus diesem Zusammenhang folgt, dass eine positive Vorgehensweise des Unternehmens von der Gesellschaft wahrgenommen wird. Dadurch wächst das Vertrauen zum Unternehmen, welches verantwortungsbewusst agiert.

Nachhaltige Produkte verwenden

Um das Umweltbewusstsein eines Unternehmens zum Ausdruck zu bringen, eignen sich logischerweise nachhaltige Produkte. Beispielsweise gehört hierzu die Verarbeitung bzw. Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Nachhaltige Produkte sollten darüber hinaus im Firmenalltag verwendet werden. Es sind unzählige Beispiel vorhanden, bei denen man auf nachhaltige Produkte, wie neuen Glühbirnen oder Papier, setzen kann.

CO2-Ausstoß reduzieren

Pflanzen benötigen Kohlenstoffdioxid für die Fotosynthese. Der Kohlenstoffdioxid-Gehalt der Luft fällt durch den Menschen sowie durch Produktionsprozesse jedoch höher aus als natürlich vorgesehen. Dadurch wird der Treibhauseffekt zunehmend verstärkt. Wenn dieser eingedämmt und in natürlichem Ausmaß gehalten werden würde, wäre der Klimawandel gestoppt. Regierungen auf der ganzen Welt geben bereits Vorgaben zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Unternehmen, die sich an diese Vorgaben halten, handeln nachhaltig. Maßnahmen, die weniger Energie verbrauchen, helfen dabei diese Vorgaben zu erfüllen.

Fazit

Wenn Unternehmen nachhaltig sein möchten, führt kein Weg daran vorbei, dass sie sich mit gesellschaftlichen sowie ökologischen Aspekten beschäftigen. Um langfristig das Vertrauen der Gesellschaft zu gewinnen und sich damit auch als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, müssen soziale, ökologische sowie ökonomische Interessen fest in die Unternehmensphilosophie aufgenommen werden.